Aktiver Kernbereich der Stadt Fulda – Worum geht es?

Fördergebiet "Kernstadt Fulda"

Die Innenstadt ist das Herz und die Seele unserer Stadt. Hier zeigt Fulda sein attraktives Gesicht, hier ist Fulda besonders vielfältig und lebendig. Diese Attraktivität der Innenstadt unter sich wandelnden Rahmenbedingungen zu erhalten und weiterzuentwickeln ist Ziel des Förderprogramms "Aktive Kernbereiche in Hessen", in das Fulda im  Jahr 2008 als eine von 20 hessischen Kommunen aufgenommen worden ist.

Das Programm "Aktive Kernbereiche" wurde durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung als neues Städtebauförderprogramm ins Leben gerufen und ist dabei die landesweite Ausgestaltung eines Bund-Länderprogramms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. An den Kosten für das Förderprogramm beteiligen sich neben der Stadt der Bund und das Land Hessen mit je etwa einem Drittel. Fulda ist von Anfang an dabei und hat für dieses Vorhaben im Stadtzentrum knapp 60 ha als Kernbereich definiert. Mit dem Programm soll die Innenstadt als Standort für Kultur, Wirtschaft und Einzelhandel sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben gestärkt werden. Die Aufenthaltsqualität der Straßen, Plätze und Freiräume soll weiter verbessert werden.Fulda handelt

Integriertes Handlungskonzept "Aktiver Kernbereich" Fulda

Zur Erarbeitung eines "Integrierten Handlungskonzepts" für den Innenstadtbereich, das Voraussetzung für die Förderung ist, sind zwei erfahrene Fachbüros beauftragt worden: Das Planungsbüro UmbauStadt sowie die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung GMA.

Die großen Chancen von Fulda liegen in seiner Historie und der barocken Bausubstanz, die die Stadt ins Programm einbringen wird. Als mögliche Projekte, die daraus resultieren, lassen sich folgende Ideen und Beispiele nennen: Ein professionelles "Citymanagement", das die vielfältigen Aktivitäten in der Innenstadt koordiniert und die Stärken des Standorts noch deutlicher herausarbeitet. Weiterhin eine zuverlässige  Kinderbetreuung, eine Dachmarke für die Innenstadt, einheitliche Kernöffnungszeiten, ein Frühwarnsystem für Leerstände, Besucherinformationssysteme, Orientierungssysteme für alle Verkehrsteilnehmer – bis hin zur Profilierung eines barocken Weihnachtsmarktes. Dabei wird es nicht bleiben. Ohne Zweifel werden die zentralen Einkaufs- und Erlebnisbereiche der Kernstadt baulich aufgewertet werden müssen.

Ein zentrales Kennzeichen des Programms "Aktive Kernbereiche" ist die intensive Einbindung der örtlichen Akteure. Dadurch sollen die unterschiedlichen Interessen besser koordiniert, Eigeninitiative der Privaten geweckt und unterstützt sowie die lokalen Ressourcen gebündelt werden.

Lokale Partnerschaft als Begleitgremium gebildet

Für das Programmgebiet "Kernstadt Fulda" wurde dazu eine "Lokale Partnerschaft" als Begleitausschuss gegründet, die sich aus Vertretern von Wirtschaft, Kultur, Gastronomie, Verwaltung und Bewohnern zusammensetzt.